Wir über uns

Wir über uns – die Sektion Vogelsberg der DVG

 

 

Die Sektion Vogelsberg der DVG wurde auf Anregung des Hauptvereins 2007 gegründet und hat danach im Rahmen von Exkursionen verschiedene Teile des Vulkangebiets besucht, um die geologischen Verhältnisse näher kennenzulernen. Hilfreich waren die Kontakte zum zuständigen Landesamt (HLUG, heute HLNUG) sowie die Veröffentlichungen des Landesamtes.

 

Exkursion 2009

 

Aus den Erkenntnissen folgte unter anderem, dass einige Mitglieder der Sektion thematische Führungen anbieten (inzwischen jährlich als Faltblatt "Geo-Termine" zusammengefasst) und dass die Sektion an der Ausstellung des Vulkaneums sowie des Infozentrums am Hoherodskopf mitgearbeitet hat. Jährlich stellen wir für den "Tag des Geotops" am 3. Sonntag im September ein Programm mit Vorträgen und Exkursionen zusammen.

 

Einige der früheren Aktivitäten finden Sie in der Rubrik "Archiv", derzeitige Aktivitäten unter "Aktuelles" sowie im Veranstaltungskalender und zusammenfassende Berichte aus verschiedenen Jahren unten auf dieser Seite.

 

 


2019

 

Im Jahr 2019 konnten wir das Begleitheft zur Foto-Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?" in einer größeren Auflage drucken lassen und verteilen. Es bietet eine Einführung ins Vulkangebiet Vogelsberg und die verschiedenen Formen des Vulkanismus.

Außerdem wurde ein neu entwickeltes Vulkanmodell und ein Bilderbuch zum Thema Verwitterung für das Vulkaneum fertiggestellt.

 

Weitere Eindrücke bietet der bebilderte Jahresrückblick 2019 - Bericht  hier

 


2018

 

Nach dem Vulkaneum stand die Erneuerung des Infozentrums am Hoherodskopf an. Die üblichen Aktivitäten, wie Exkursionen, Führungen, Vorträge und Infostände wurden weitergeführt. Die Foto-Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?" mit Geotopbildern der Ortsbeauftragten wurde in Grebenhain Ilbeshausen-Hochwaldhausen eröffnet und wird seitdem als Wanderausstellung an verschiedenen Orten gezeigt.

 

Jahresrückblick 2018 - Ausführlicher Bericht mit Bildern hier

 


2017

 

Das Jahr 2017 stand für die Sektion im Zeichen des Vulkaneums, das Mitte des Jahres eröffnet wurde. Viele fachliche Beiträge wurden von der Sektion geleistet und auch nach der Eröffnung gab es noch Arbeit.

 

Impressionen von der Einrichtung des Vulkaneums sind im Making-of zu finden.

Jahresrückblick 2017 - Bericht hier

 


2016

 

Neben dem Tag des Geotops in Gedern, wurden an einigen weiteren Tagen Exkursionen durchgeführt, darunter eine mehrtägige mit Mitgliedern des Hauptvereins. Für das Vulkaneum wurde in der Arbeitsgruppe weiter über die genaue Ausgestaltung bestimmter Stationen beraten. Erstmals wurde 2016 das Faltblatt "Geo-Termine" als Veranstaltungskalender der Sektion herausgebracht.

 

Bericht zur JHV der DVG Sektion im Juni 2016 in Schotten hier hier

Jahresrückblick 2016 - Bericht mit Bildern hier

 


2015

 

Infostände, Vorträge und Exkursionen sowie der Tag des Geotops (diesmal in Mücke) waren wesentliche Ereignisse, mit denen die Sektion das Thema Vulkangebiet Vogelsberg mit verschiedenen Aspekten in der Öffentlichkeit platzierte. Daneben wirkten Mitglieder der Sektion an der Darstellung des Vogelsberg in Veröffentlichungen mit. Dies betraf den Bildband "Vogelsberg" und die Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" mit der Ausgabe zum Schwerpunkt "Geoparks".

 

Jahresrückblick 2015 - Bericht hier

 


2014

 

Der Tag des Geotops wurde diesmal in Amöneburg durchgeführt, wobei auch eine Infotafel zur Amöneburg Ostwand eingeweiht werden konnte. Neben Führungen im Vogelsberg wurde auch eine Exkursion in die Rhön angeboten. Besonders interessant war für einige unserer Mitglieder die Teilnahme an einer Exkursion im Rahmen der Tagung "GeoFrankfurt", zu der die Sektion auch einen Vortrag und ein Poster beitrug.

 

Jahresrückblick 2014 - Bericht hier

 


 

 


 

Bericht des Sektionsleiters Gerold Beckmann zur Mitgliederversammlung 2010

 

Drei erfolgreiche Jahre konnte die Sektion im Sommer 2010 anlässlich der alljährlichen Mitgliederversammlung verzeichnen. Ort des Treffens war in diesem Jahr Nidda-Michelnau, wo zunächst im Bürgerhaus das Pflichtprogramm und in Anschluss eine gutgelaunte Feier im Bereich des Steinbruch Michelnau stattfand.

 

Sektionsleiter Gerold Beckmann begrüßte zunächst die anwesenden Mitglieder, Bürgermeister Seum, die Mitglieder des Verein Freunde des Steinbruch Michelnau sowie die Gäste aus der Eifel und Pressevertreter. Seinem Tätigkeitsbericht waren die vielen Veranstaltungen zu entnehmen, welche die Sektion angeboten hatte und an denen ihre Mitglieder teilnahmen. Dazu gehörten diverse Exkursionen der AG´s, Touren der Vulkanführer und Ausflüge befreundeter Gesellschaften mit geologischem Schwerpunkt. Einige der Höhepunkte waren hier die Teilnahme am Steinbruchfest in Langd, am Kartoffelfest in Eichelsachsen sowie der Besuch des Kunstturm Mücke. Viel Arbeit steckten zudem einige Mitglieder des Leitungsteams in die Fertigstellung des Entwicklungskonzept Vulkan Vogelsberg und das Konzept zur Erhaltung und Entwicklung des Steinbruch Michelnau - doch die Mühe lohnte sich: die Stadt Nidda erwarb den Steinbruch Michelnau und damit ein geologisches Kleinod von europäischer Bedeutung. Des weiteren arbeitete die Sektion an der Verlängerung der Deutschen Vulkanstraße von der Eifel in den Vogelsberg und der Entwicklung eines Geoparks in der Vulkanregion Vogelsberg.

 

Es folgt ein kurzer Bericht von E. Müth über den  Finanzstatus, die Überreichung einer Stele aus Michelnauer Stein an die Stadt Nidda sowie die Entlastung / Neuwahl des Sektionsvorstandes.

Abschluss der Veranstaltung war ein kurzer Fußmarsch in den beeindruckenden Steinbruch Michelnau, der unter fachkundiger Leitung besichtigt werden konnte, bevor die Feier begann.

 


 

Bericht des Sektionsleiters Gerold Beckmann zur Mitgliederversammlung 2009

 

Auf eine erfolgreiche zweijährige Existenz konnte die Sektion im Jahr 2009 zurück blicken. Die gut besuchte Mitgliederversammlung fand in diesem Jahr in Herbstein statt. Auf einen begleitenden Vortrag hatte man zugunsten einer gemütlichen Feier im Außenbereich des Kolping-Feriendorf verzichtet.

 

Nach der Begrüßung der Mitglieder, dem Herbsteiner Bürgermeister und Gästen aus der Eifel ging Sektions-Leiter Gerold Beckmann in seinem Bericht, der die Versammlung einleitete, zunächst auf die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen und die verschiedenen Aktivitäten der Fachsektion ein. Inzwischen sind 114 Mitglieder zu verzeichnen, von denen sich viele bei Veranstaltungen in dem dunkelroten DVG-Shirt zu erkennen geben. Die Aktiven der Sektion bzw. Mitglieder des Leitungsteam waren u.a. im Nov. 2008 auf der Herbstmesse in Alsfeld präsent, nahmen am Regionalforum Oberhessen in Ortenberg teil, organisierten in Nidda einen Workshop zur Erweiterung der Deutschen Vulkanstraße und führten verschiedene Exkursionen durch. Im März 2009 war die Teilnahme am Wettbewerb "Mein Verein in hr4" ein bemerkenswertes Highlight.

 

Es folgten Berichte von K. Bär zu den Exkursionen der Arbeitsgruppen, die zumeist gemeinsam stattfinden und gut besucht werden, sowie von E. Müth zum Finanzstatus. Nach einer kurzen Aussprache der Mitglieder, der Bestätigung der Mitglieder des Leitungsteam und der Verteilung der Jahresgaben der DVG folgte der gemütliche Teil - der Verzehr von Vogelsberger "vulkanischen" Köstlichkeiten vom Grill.


 

Bericht des Sektionsleiters Gerold Beckmann zur Mitgliederversammlung 2008

 

Aus Anlass ihres einjährigen Bestehens konnte die Sektion am 19. Juni 2008 zu ihrer 2. ordentlichen Mitgliederversammlung einladen. Zum Auftakt dieser Veranstaltung in der Fortbildungsstätte von HESSEN-FORST in Schotten hielt einer der weltweit bekanntesten Vulkanologen, Professor Dr. Hans-Ulrich Schmincke, einen beachtenswerten Filmvortrag unter der Überschrift „Vulkaneruptionen – Vulkangefahren – Vulkankatastrophen“. Zirka 60 Zuhörer erlebten einen lebendigen Vortrag, in dem der Referent und Buchautor zunächst auf die Entstehung und Funktionsweise von Vulkanen einging und die Gefahren, die von Vulkanausbrüchen ausgehen, beleuchtete.

 

Im Anschluss an den Jubiläumsvortrag konnte der Leiter der Sektion, Gerold Beckmann (Grebenhain) zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. In seinem Geschäftsbericht ging Beckmann auf die  Aktivitäten in den zurückliegenden 12 Monaten ein. Es folgte der Finanzbericht des stellv. Leiters der Sektion, Erhard Müth, der auch die Planungen für das Restjahr 2008 erläuterte. Weitere Berichte erteilten Dr. Angela Metzner (Schotten-Busenborn) als Leiterin der Arbeitsgruppe „Kulturgeschichte und Archäologie“. Ins Leben gerufen wurde eine weitere Arbeitsgruppe für den Bereich „Geotope“, die sich mit der Analyse und Beschreibung der in der Region zahlreich vorhandenen Geotope beschäftigen soll. Als deren Leiterin wurde Kerstin Bär (Nidda) berufen. Daran anschließend erfolgten Grußworte der Bürgermeisterin Susanne Schaab (Schotten) und Eyke Michael als Vertreter des DVG-Gesamtvereins in Mendig/Eifel.

 

2007 - Die Gründung der Sektion Vogelsberg

 

Im März 2007 wurde die Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V. ins Leben gerufen. Gut 200 Vulkaninteressierte waren zur Gründungsversammlung nach Grebenhain gekommen und nicht wenige erklärten noch am gleichen Abend schriftlich ihre Mitgliedschaft.

Gründung

Von links: R. Marx (ehem. Landrat Vogelsbergkreis), Gerold Beckmann (erster Leiter der Sektion),
Bürgermeisterin Schaab (Schotten), Landrat Berg-Winters (Mayen-Koblenz; ehem. Vorsitzender
der DVG), Rolf Frischmuth (Geschäftsführer Naturpark Hoher Vogelsberg), Heinz Lempertz
(ehem. Geschäftsführer der DVG) und Eyke Michael (Vulkanparkführer Mendig).

Schon ein Jahr nach der Gründung der Sektion wurden über 100 Mitglieder verzeichnet und das Interesse am Thema Vulkan ist ungebrochen. Zu Recht: die meisten Mitglieder der Sektion erleben das Vulkangebiet Vogelsberg schließlich jeden Tag. Die malerische Mittelgebirgslandschaft birgt zahlreiche Schönheiten, auch im Bereich der Geologie und der damit verwandten Themen. Hier setzt die zukünftige Arbeit der Sektion an. Die verborgenen Schätze des Vogelsberg sollen aufgespürt und erlebbar gemacht werden..

 

In Kooperation mit dem DVG-Gesamtverein, der wissenschaftlichen Forschung, dem Naturpark Hoher Vogelsberg und den touristischen Einrichtungen der Region möchte die Sektion Vogelsberg als Initiator und Motivator für Maßnahmen, welche die vulkanbezogene Infrastruktur der gesamten Vogelsbergregion betreffen, auftreten. Den Mitgliedern der Fachsektion wird dabei die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit geboten. Zu diesem Zweck wurden bislang zwei Projektarbeitsgruppen gegründet, die sich mit den Themen Geotope und Kulturgeschichte & Archäologie befassen. Um ein breiteres Publikum zu erreichen und die Vulkan-Thematik umfassend aufzuarbeiten wurden 2008 unter dem Dach der Fachsektion 25 Vulkanführer ausgebildet, die künftig spezielle Gästeführungen und Exkursionen zu  vulkanbezogenen Themen durchführen werden..

 

Weiteres großes Ziel der Sektion ist die Mitarbeit bei der Errichtung eines neuen Besucherzentrums, derzeit mit dem Arbeitstitel "Vulkaneum" bedacht. Bereits in ein fortgeschrittenes Stadium eingetreten sind die Planungen zur Fortsetzung der Deutschen Vulkanstraße von der Eifel in und durch den Vogelsberg.