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AKTUELLES

Unsere für 2021 terminierten Veranstaltungen finden Sie rechts im Termin-Kalender.

Den Flyer GeoTermine 2021, werden wir einstellen, sobald er in Druck geht - wobei wegen der Corona-Krise vielleicht wieder nicht alle Veranstaltungen stattfinden werden. Bitte fragen Sie im Zweifel vorab nocheinmal an!

Über unsere Rundmails können Sie zukünftig wieder Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen erhalten - die sich manchmal auch kurzfristig ergeben. Bitte schicken Sie uns dazu eine E-Mail (über "Kontakt" möglich).

 

Vorankündigung: Tag des Geoptops 2021

 

Der Tag des Geotops wird bundesweit jährlich am dritten Sonntag im September durchgeführt.

Mehr dazu finden Sie unter Geotope. Hier weiter unten ist der Tag des Geotops 2020 ausführlicher beschrieben.

 

Im Jahr 2021 wird der Tag des Geotops voraussichtlich in Hungen-Langd ausgerichtet.

 

 

 
Rückblick Geo-Adventskalender

Die Datei  für die Türchen vom 1. bis 24. Dezember 2020 (in dieser Reihenfolge) ist hier:
Zusammenfassung Geo-Adventskalender

 
Geo-Adventskalender: 24
Schöner Winter

Das letzte Türchen zeigt den Schloßberg Ulrichstein tief verschneit. Andreas Rüb hat es in einem früheren Jahr aufgenommen. Wir haben mit einem Lavastrom begonnen und enden hier mit einem der vielen hundert Schlote des Vogelsbergs, der hier die Kuppe bildet. An verschiedenen Stellen kann man dort den dichten Basalt des inneren Teils des Schlots finden. Dass auch hier zuerst explosiver Vulkanismus vorherrschte, beweist ein Foto im Heft "Wo gibt's denn hier Vulkane?", das roten Tuff (im weiteren Sinne) zeigt.

 

Ein besonderer Anlaufpunkt für naturkundlich Interessierte ist der Vogelsbergarten, der ganzjährig für Besuche offen steht (hier gehts zur Homepage).

 

Die Menge des Niederschlags der letzten Tage hätte ja gereicht, um ein ähnliches Bild zu bekommen. Was ein paar Grad mehr oder weniger ausmachen...

 

Jetzt fehlen natürlich noch ganz viele interessante Orte.

Aber bei dem riesigen Vulkangebiet reichen 24 Tage natürlich nicht aus!

 

 

 

Geo-Adventskalender: 23
Der Anziehungspunkt

Wenn es einen Ort gibt, der für "den Vogelsberg" steht, dann ist es der Hoherodskopf. Die zweithöchste Kuppe hat mit dem Fernmeldeturm eine Landmarke, die von vielen Orten aus sichtbar ist, sie bietet Gastronomie und Möglichkeiten vieler Aktivitäten insbesondere für Familien sowie ein Infozentrum, wo eine naturkundliche Ausstellung zu finden ist. Neben den Parkmöglichkeiten, die oft mehr als ausgelastet sind, treffen sich hier auch die Vulkanexpress-Busse, die von Mai bis Oktober eine umweltfreundliche Alternative zur Anreise ermöglichen.

 

In kurzer Distanz zum Infozentrum besitzt der Hoherodskopf auch einen Felsgipfel. Er liegt etwas versteckt neben den Fernmeldeturm. Es ist einer von mehreren kleinen Schloten. Das Gestein zeigt Bruchstücke des Erdmantels, was aufgrund der langen Verwitterung der Gesteinsoberfläche aber nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Trotzdem bitte nicht an den Felsen herumklopfen! Ein frisch gebrochenes Stück Gestein ist in der Geo-Abteilung der Ausstellung im Infozentrum zu finden.

 

 

 

Alle Türchen gibt es unten als Datei!
Rückblick Geo-Adventskalender

Die Datei  für die Türchen vom 1. bis 24. Dezember 2020 (in dieser Reihenfolge) ist hier:
Zusammenfassung Geo-Adventskalender

 

 

 

Foto-Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?"
Ausstellungseröffnung mit Vulkanausbruch

Unsere Foto-Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?" war zuletzt in Grünberg.
 

Das Bild oben gibt einen Eindruck von der Eröffnung im Museum im Spital am 24.09.2020 (aufgrund der Corona-Auflagen im kleinen Kreis) mit Bürgermeister Frank Ide, Museumsleiterin Karin Bautz und Vertretern der DVG sowie des Fördervereins und des Freundeskreises des Museums - während gerade ein Vulkan ausbricht.

 

Außer unseren Bildern war in der Sonderausstellung nämlich leihweise das Vulkan-Modell des Mineralogischen Museums Marburg zu sehen, das auch "zum Ausbruch" gebracht werden kann. Dabei zeigt dieses Modell eines Schichtvulkans, das den Mayon darstellt, natürlich nicht die gefährlichen Glutlawinen, für die der Vulkan eigentlich berüchtigt ist.

 

Auch im Vogelsberg gab es Glutlawinen, die von einem ähnlichen Vulkan gekommen sein können. Den Nachweis von Glutlawinen gibt es zwar nur im Bereich des Oberwalds bei der Flösserschneise und östlich des Rehbergs, aber die Trachytblöcke und die Bohrungen in die Ablagerungen zeigen, dass es auch im Vogelsberg solche katastrophale Ausbrüche gegeben haben muss. Ein Foto der Trachytblöcke ist in der Ausstellung zu sehen. (Der zugehörige Vulkan wurde offenbar abgetragen, seine Reste auch teilweise in einer späteren Phase des Vulkanismus überdeckt.) 

 

Die allermeisten Ausbrüche werden im Vogelsberg aufgrund des basaltischen Magmas allerdings weniger dramatisch "nur" zur Entstehung von Maaren, zum Aufbau von kleinen Schlackenkegeln und zur Bildung von Lavaseen und Lavaströmen geführt haben - deren Relikte wir in der überwiegenden Zahl der Bilder zeigen.

 

Weitere Informationen zum Museum und ursprünglich Begleitprogramm sind hier zu finden: Einladungs-Flyer Museum Grünberg

 

 

 

 

 

Tag des Geotops 2020
Das Geotop des Jahres 2020

Tag des Geotops 2020 mit neuem "Geotop des Jahres"

 

Der Tag des Geotops ist mit rund 130 Anmeldungen zu neun Führungen und Exkursionen gut verlaufen. Die Veranstalter bekamen viele positive Rückmeldungen zu dem diesjährigen Angebot. Zum Abschluss des Tages wurde noch das "Geotop des Jahres" ausgezeichnet.

 

Mehr zum diesem Geotop "Lavaströme am Glauberg" und eine kurze Zusammenfassung zum Tag des Geotops finden sie hier:
Geotop des Jahres und Bilanz zum Tag des Geotops 2020

 

Bilder als Eindrücke zum Tag des Geotops werden wir in den nächsten Tagen hier einstellen.

 

 

Tag des Geotops in Glauburg

 

Tag des Geotops am 20. September 2020

Für das Vulkangebiet Vogelsberg fand der Tag des Geotops 2020 in der Gemeinde Glauburg statt.

In diesem Jahr haben wir die Planung zur Reduzierung des Infektiosrisikos angepasst. Solche Teile des Programms, die bei früheren Veranstaltungen drin stattfanden (Vorträge, Ausstellung), wurden nicht angeboten. Stattdessen fanden mehr Exkursionen und Führungen statt. Die Gruppengröße war jeweils auf 15 Personen begrenzt und an den Stationen war eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Zu fünf Themen wurden insgesamt neun Termine angeboten.

 

Die Themen waren:

- Versteinerter Fluss und Erdgeschichte bei Stockheim

- Verbindungen zwischen Geologie und Kulturgeschichte

- Die Lavaströme des Glauberg-Plateaus

- Geführte Rad-Wanderung auf der Route "Landschaftsgeschichte"

- Flora und Fauna - Leben auf der "Kalkschuttbuckelwiese"

 

Andere Veranstaltungen zum bundesweiten Aktionstag finden Sie in jedem Jahr unter:

www.tag-des-geotops.de

 

 

Fotos unten: Kieskaute Stockheim (W. Gasche), Blasenreicher Basalt,
Steinbruch am Glauberg und Blick zum Glauberg von Westen (K. Bär),
Blüte mit Schmetterling auf der "Kalkschuttbuckelwiese" (K.-H. Heinz)

Bei Stockheim hinterließ vor Millionen Jahren ein reißender Fluss einige Meter Geröll
Jedes Gestein hat andere Eigenschaften und wurde in der Geschichte entsprechend genutzt
Gruppe am Glauberg - am Tag des Geotops ist mehr Abstand erforderlich!
Die Landschaft rund um den Glauberg lässt sich mit dem Rad im wahrsten Sinne des Wortes erfahren
Skabiose und Dickkopffalter sind typische Arten auf der Kalkschuttbuckelwiese

 

 

 

 

 

Vulkaneum - Filmraum
Konzept des Vulkaneums

Das fachliche Konzept des Vulkaneums wurde inzwischen in einem Artikel festgehalten. Hier werden auch thematische "roten Fäden" der Austellung deutlich, z.B. die Themen Ausbruchsformen, vulkanische Gesteine und ihre Verwendung im Vogelsberg.
Der Artikel ist jetzt als Auszug auf der Homepage der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. (VFMG) zu finden:
http://vfmg.de/2020/04/das-vulkaneum-in-schotten/

 

 

 

 

Vulkanmodell mit drei Vulkanen
Vulkanmodell mit drei Vulkanen

 

Für das Foyer des Vulkaneums wurde ein Vulkanmodell komplett neu entwickelt, das die typischen Ausbruchsformen des Vogelsbergs zeigt.


Das Rohmodell, das die Vorlage war, stammt von der Sektion Vogelsberg der DVG. Hier wurden incl. organisatorischer Arbeit über 200 Stunden ehrenamtlich geleistet. Bei der Umsetzung konnten auch Wünsche der Mitarbeiterinnen des Vulkaneums berücksichtigt werden. Sie hatten angeregt ein Vulkanmodell zu entwickeln. Die Umsetzung des Rohmodells in ein stabiles und beleuchtetes Modell aus Epoxidharz erfolgte durch den Modellbauer Detlev Koch aus Niederspier.
 

Schlackenkegel wirft Bomben aus
Schlackenkegel mit Lavastrom
Maar mit Tuffring

Vulkanismus, der durch aufsteigendes basaltisches Magma entsteht, führt meist zur Entstehung von Schlackenkegeln. Solange das Magma gasreich ist, werden von einem Schlackenkegel verschieden große Partikel ausgeworfen, von denen die größeren als "Bomben" bezeichnet werden. Das ausgeworfene Material baut den Kegel auf.

 

Lässt der Gasgehalt nach, kann sich im Krater ein Lavasee bilden und es können Lavaströme ausfließen.

 

Wenn das Magma auf Wasser trifft, kann es auch zur Bildung von Maaren kommen. Dabei wird ein tiefer Sprengtrichter in den Untergrund gerissen. Herabfallendes Material landet zum Teil im Krater zum Teil in der Umgebung, wo es einen flachen "Tuffring" bildet. In der weiteren Umgebung kommt es zur Bildung von Ascheschichten.

 

Mit zwei Schlackenkegeln und einem Maar werden nun alle drei Ausbruchstypen bei dem Modell im Vulkaneum gezeigt.

Eine Beschreibung der Entstehung der drei Vulkane und beschriftete Skizzen zu ihrem Aufbau sind im Prospektständer der DVG zu finden.

Sie stehen auch hier zum Download bereit:

Entstehung der drei Vulkane

Beschriftete Skizzen der Vulkane

 

Sponsoren des Modells waren neben der DVG Sektion auch die Vogelsberg-Stiftung, die Wetterauische Gesellschaft (Hanau) und der Förderverein des Vulkaneums.

 

 

Am Infostand immer sehr beliebt...

 

Dass es Vulkane aus Fruchtgummi gibt, haben wir sehr erfreut vor ein paar Jahren bemerkt.* Aber dass sie auch noch innen "Magma" haben (Himbeergeschmack) ist schon fast genial.
 

Für uns sind das kleine "Schlackenkegel", denn ihre rote Farbe und die Form passt gut (vielleicht ein wenig zu steil) .

Da fehlt nur noch das "Feuerwerk", das solche Vulkane üblicherweise machen, wenn sie aktiv sind...

Vulkane mit Füllung
Aktiver Schlackenkegel
Unsere Schlackenkegel

Aktiver Schlackenkegel - Quelle: Jens Bludau - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
Fruchtgummi-Vulkane - Quelle: Ein bekannter Fruchtgummihersteller*, eigene Fotos, leicht bearbeitet
* Bisher ist uns nur ein Produzent bekannt.
Es wäre interessant, ob es weitere Hersteller gibt, da es zuletzt mehrfach Probleme bei der Beschaffung gab.

 

 

Foto-Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?"

 

Die Foto-Ausstellung der DVG wurde seit Mitte 2018 bereits an verschiedenen Orten gezeigt.

Von Januar bis Ende Juni 2020 war sie im Rathaus Nidda zu sehen.

 

Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?"

Begleitend zur Ausstellung fand am 22. Januar ein Vortrag "Lava, Asche, viele Schlote - Nidda im Vulkangebiet Vogelsberg" statt.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier: Lava, Asche, viele Schlote - Vortrag.

 

Mehr zur Ausstellung und zum Begleitheft finden Sie unter "Archiv".

Veranstaltungen

Nächste Veranstaltungen:

20. 03. 2021 - 10:00 Uhr
 
02. 04. 2021 - 10:00 Uhr
 

Veranstaltungen
 

Flyer Geo-Termine 2020 (pdf)