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AKTUELLES

 
Erdgschichte trifft auf Zeitgeschichte
Der Heimat- und Geschichtsverein und die DVG haben eine neue Infotafel erstellt

Westlich des Ortes Glauberg, auf der anderen Seite des Tals der Nidder liegt der „Lohrrain“. An diesem Hang ist nicht nur ein besonderes, sehr altes Gestein zu finden, sondern auch Spuren eines besonderen Vorhabens, das einige Jahrzehnte in der Geschichte zurückliegt. Beides wird nun auf einer neuen Infotafel thematisiert, die der Heimat- und Geschichtsverein Glauburg und die Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V. (DVG) gemeinsam erarbeitet haben. Die Finanzierung der Tafel erfolgte über die DVG.

Als geschichtlicher Aspekt sind vor allem die drei „Bunkerlöcher“ interessant, die Glauberger gegen Ende des 2. Weltkrieges begann, dort in den Hang zu graben. Es folgte die Verfüllung in der Nachkriegszeit und eine Bepflanzung als „Schulwald“. In den letzten Jahren fanden dort Grabungen statt. Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins brachten dabei einige Fundstücke zu Tage. Die Infotafel steht nun direkt vor dem mittleren der ehemaligen Bunkerlöcher, das das tiefste war.

Am Lohrrain gibt es Gestein des Rotliegend-Zeitalters

Das rote, weiche Gestein, das den Hang bildet, ist über 250 Millionen Jahre alt. Sand und noch feineres Material lagerte sich ab und lässt sich heute noch in Schichten feststellen, die zusammen bis in mehrere 100 m Tiefe reichen. Diese Zeit, in der Saurier die Landschaft besiedelten und auch Spuren hinterließen wird „Rotliegend“ genannt. Die Gesteine dieser Zeit ähneln den Gesteinen der Buntsandstein-Zeit, sind aber älter und haben eine viel geringere Verbreitung.

 

Viele Informationen zum Glauberger Lohrrain sind nun auch zu finden auf der Homepage des Heimat- und Geschichtsvereins Glauburg oder hier als Dokument zum Lohrrain.

Es lohnt sich aber auch den Lohrrain selbst zu besuchen. Die Infotafel liegt an einer Nebenstrecke des Panoramawegs, der als „Route zur Landschaftsgeschichte“ eine Reihe weiterer Infotafeln zu erdgeschichtlichen und geschichtlichen Themen umfasst. Ausgeschildert ist er mit dem Symbol „Weißer Ring“ und ein möglicher Startpunkt ist am Parkplatz der Keltenwelt am Glauberg.

 

 

Bericht zur Lesung

Asche, Lava, Gas – Historische Vulkanausbrüche und ihre Folgen
Edgar M. Böhlke beginnt die Lesung "Lava, Asche, Gas" mit dem Hörspiel "Krakatau"
Der historischen Bericht zum Ausbruch des Vesuvs beschreibt eine hohe Aschewolke
Lava und Gase begleiten isländische Spaltenausbrüche

Im vollbesetzten Foyer des Vulkaneums lauschten über 60 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer als Edgar M. Böhlke mit seiner Lesung historischer Berichte zu Vulkanausbrüchen begann. Den Auftakt bildete das Hörspiel „Krakatau“ von Arno Schmidt, das auf zeitgenössischen Berichten zum Ausbruch des gleichnamigen Vulkans von 1883 basiert. Danach standen zwei Ereignisse im Fokus, die noch länger zurückliegen. Beide verliefen ganz unterschiedlich, zeigen aber wie verschiedene Formen des Vulkanismus massive und dramatische Folgen für das Leben der Menschen in ihrer näheren Umgebung haben können – und zum Teil sogar weit darüber hinaus wahrgenommen werden. 

Ein jüngerer Ausbruch des Vesuv (Scrope, 1822)

Der letzte katastrophale Ausbruch des Vesuvs, bei dem Pompeji von mehreren Metern vulkanischer Ablagerungen überdeckt und zerstört wurde, liegt inzwischen fast 2000 Jahre zurück. Ein Augenzeugenbericht von Plinius dem Jüngeren gibt jedoch noch immer eine lebhafte Vorstellung davon, wie der Vesuv 79 n. Chr. mit einer hohen Wolke ausbrach. Für die besondere Form einer großen Aschewolke, die sich nach oben schirmartig verbreitert, findet man tatsächlich bei Plinius die älteste schriftliche Beschreibung. Aus diesem Grund werden große, explosive Vulkan-Ausbrüche von der Wissenschaft nach ihm als „plinianisch“ bezeichnet. Aus solchen stehenden Wolken fallen Asche und Bims zur Erde. Daneben kam es am Vesuv zur Bildung von "pyroklastischen Strömen", die auch als Glutlawinen bezeichnet werden. Es sind Aschewolken, die mit hoher Geschwindigkeit und einer Temperatur von mehreren 100°C über das Land fließen und besonders gefährlich sind. Zwei Briefe über den Ausbruch von 79 n. Chr. hatte Plinius als Bericht für den Historiker Tacitus verfasst, die Böhlke beide in deutscher Übersetzung vortrug.

Heutiges Bild der Kraterreihe auf der Ausbruchsspalte

Es folgten Auszüge aus einem wesentlich ausführlicheren Bericht aus Island zu den Ausbrüchen entlang einer vulkanischen Spalte im Jahr 1783. Diese Ausbrüche dauerten acht Monate und sie gelten als das Ereignis, bei dem die größte Lavamenge produziert wurde, die in historischer Zeit beschrieben wurde. Es gibt Forschungsergebnisse, die darauf schließen lassen, dass die Dynamik dieser Ausbrüche mit sogenannten Flutbasalt-Ereignissen vergleichbar ist, wie sie in der Geschichte der Erde mehrfach vorkamen und teilweise zu großen Massenaussterben führten. Die Lava der Ausbrüche von 1783 folgte zunächst Flussläufen und überdeckte dann im Tiefland riesige Flächen und zerstörte dabei eine große Zahl von Ansiedlungen.

Ein Bild von 2021 illustriert das Austreten von Lava auf Island

Schlimmer waren aber die Auswirkungen der Gase, die das Magma mit nach oben brachte. Diese flüchtigen Produkte der Ausbrüche enthielten große Mengen Schwefel, Fluor und Chlor und vergifteten damit Luft und Wasser, aber auch das Futter der Weidetiere. In Folge der Ausbrüche starb in Island daher ein großer Teil des Viehs und danach etwa ein Viertel der Bevölkerung an Hunger. Der Pfarrer des am stärksten betroffenen Bezirks, Jón Steingrímsson, notierte für jeden Tag, wie sich die Situation entwickelte – was heute eine wertvolle Quelle für Vulkanologen ist, um die Ausbrüche zu rekonstruieren. Hintergrund-Informationen und illustrierende Bilder zu den beiden vulkanischen Ereignissen lieferte Kerstin Bär von der Sektion Vogelsberg der DVG, die auch Vergleiche zu heutigen vulkanischen Aktivitäten und zum Vogelsberg-Vulkanismus zog. Anhand eines historischen Artikels ließ sich außerdem nachweisen, dass die Auswirkungen der Gase 1783 auch in Hessen registriert wurden und sogar hier zu gesundheitlichen Problemen führten.

 

Sonderführung im Vulkaneum auf der unteren Ebene mit Klaus Emrich und Klaus Tamme
Die Lava des Vogelsbergs war teilweise sehr dünnflüssig und besitzt Fließstrukturen

Vor der Lesung nutzten etwa 35 Personen die Gelegenheit einer Sonderführung durch die Ausstellung des Vulkaneums. Klaus Emrich, Klaus Tamme und Kerstin Bär zeigten nicht nur Besonderheiten des Vogelsberg-Vulkanismus, sondern setzten einen Schwerpunkt bei den Vulkan-Erlebnisstationen, die ebenfalls historische Ausbrüche zum Inhalt haben und Bezüge zum Vogelsberg herstellen.

 

 

 

ANKÜNDIGUNG

Asche, Lava, Gas – Historische Vulkanausbrüche und ihre Folgen
Asche, Lava, Gas - Plakat zur Lesung im Vulkaneum
Original-Handschrift zum Ausbruch von 1783

Lesung von Edgar M. Böhlke zu bedeutenden Vulkanausbrüchen, mit Erläuterungen durch die DVG

Edgar M. Böhlke liest historische Texte zum Ausbruch des Vesuvs, der im Jahr 79 n. Chr Pompeji zerstörte. Lauschen Sie einem Augenzeugenbericht aus Island von 1783, bei dem die enormen Mengen an austretender Lava und Gasen das Leben der Menschen in Island und das Klima in Europa veränderte. 

Kerstin Bär (DVG Vogelsberg) ordnet die Geschehnisse ein. Die Ausbrüche waren zwar sehr unterschiedlich, doch in beiden Fällen folgenschwer für die Bevölkerung. Sie zeigen, wie Vulkanausbrüche weltweit Einfluss auf unser Leben nehmen können. Diese Ausbrüche verdeutlichen auch, dass genaue Beobachtungen eine wichtige Quelle von Informationen für die Wissenschaft sein können - unabhängig von einer entsprechenden Ausbildung.

 

Die Lesung findet statt am 3. Februar 2024 um 19.00 Uhr im Vulkaneum in Schotten.

Der Eintritt beträgt: 10,- € im Vorverkauf, an der Abendkasse 12,- €.

 

Es besteht die Möglichkeit, vor der Lesung um 17.00 Uhr an einer Sonderführung durch das Vulkaneum mit Kerstin Bär und Mitgliedern des DVG-Leitungsteams teilzunehmen. Schwerpunkte sind die Vulkan-Erlebnisstationen sowie neue oder überarbeitete Ausstellungsteile.
Die Kosten hierfür betragen 4,- € in Verbindung mit Ticket für die anschließende Lesung.


Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Vulkaneums Schotten und der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft, Sektion Vogelsberg.

 

DVG-Mitglieder zahlen einen um 50% ermäßigten Eintritt zur Lesung und die Sonderführung ist für Mitglieder frei.

 

 

Kalender Vulkan-Impressionen 2024

 

Titelbild des DVG-Kalender 2024

Nachdem letztes Jahr ein Kalender mit Bildern aus Vulkangebieten in Deutschland erschienen ist, hat die DVG nun einen Kalender aufgelegt, der Bilder aus Vulkangebieten Europas zeigt - einschließlich der Kanaren und Island. 

Es sind wieder Fotos, die DVG-Mitglieder selbst gemacht und eingesandt haben. 

 

Wir danken allen, Ihre Bilder für den Kalender zur Verfügung gestellt haben!

 

Der Kalender wurde bereits an DVG-Mitglieder als Jahresgabe verteilt. Es ist ein Kalender im DIN A4-Format, dessen vollständige Monatsblätter hier zum Download bereitstehen: 

Kalender als Datei (reduzierte Auflösung).

 

Noch vorhandene gedruckte Exemplare werden für 5,- € pro Stück abgegeben. Erhältlich ist der DVG-Kalender 2024 beim Vulkaneum Schotten oder als Bestellung bei der Sektion Vogelsberg (Kontakt) oder über den DVG-Hauptverein.

 

 

Tag des Geotops 2023 in Brauerschwend - Einige Impressionen

 

Unten folgen einige Schnappschüsse von den Touren, die am Tag des Geotops angeboten wurden. Außerdem gab es verschiedene Infostände und einen Vortrag in der Volkshalle. Das Team der lokalen Arbeitsgruppe um Jürgen Worm und Harald Nahrgang sorgte für Mittagessen, Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss wurde der Steinbruch "Im Winkel" zum Geotop des Jahres ernannt. Insgesamt gab es rund 120 Anmeldungen zu den Exkursionen und Führungen. Der Einladung zum Vortrag folgten rund 50 Personen. Damit war der Tag des Geotops auch eine gelungene Veranstaltung zum 750jährigen Jubiläum von Brauerschwend.

 

Wir danken allen Beteiligten für ihre Beiträge und das vielfältige Engagement!

 

Das Foto der Gruppe vor der Volkshalle stammt von Jürgen Worm.

Zum Tag des Geotops 2023 in Brauerschwend konnten viele Gäste begrüßt werden

 

Tour 1: Steine im Ort - Brauerschwends massive Fundamente

Hier sind verschiedene Gesteine und Besonderheiten im Bild festgehalten, die in Brauerschwend unter Führung von Klaus Tamme und Jürgen Worm zu entdecken waren. Unter anderem konnte ein alter Basalt-Steinbruch mit Verwitterungsstrukturen von der Gruppe besucht werden, der sonst nicht zugänglich ist. Es sind auch selten so regelmäßige Säulen in alten Ortskernen verbaut, wie hier. Außerdem wurde von einer früheren Brunnenbohrung berichtet, die interessante Ergebnisse brachte.

Jürgen Worm und Angelika Maschke haben hier Fotos geliefert.

Bei der Tour "Steine im Ort" gab es auch eine Einführung in das geologische Umfeld
Das Profil einer historischen Brunnenbohrung veranschaulicht die damalige Bschreibung
Die Basaltsteine der Mauern haben verschiedenen Farben und sind teilweise oberflächlich angewittert
Alter Steinbruch im Ort mit Verwitterungsstrukturen
Basaltsäulen liegend als Mauerkrone verbaut
Als Ecksteine wurde gelegentlich auch Sandstein verwendet

 

Tour 2: Steinbruch "Rauher Berg" - Mehr als nur Basalt

Der Steinbruch "Rauher Berg" ist aktuell im Abbau. Wir danken der Mitteldeutschen Hartstein-Industrie AG (MHI-Gruppe), dass sie uns trotzdem den Besuch ermöglicht hat. Die Fotos zeigen Gesteine, die durch explosiven Vulkanismus entstanden sind. Welche Unterschiede es dabei gibt und wie man sich die entsprechenden Ausbrüche vorstellen kann, gehörte zur den Themen im Steinbruch. Daneben gibt es im Steinbruch natürlich auch Basalt, der hier abgebaut wird. Kerstin Bär erläuterte, welches Gesamtbild sich aus dem, was vor Ort zu sehen ist, zeichnen lässt.

Die Fotos stammen von Michael Barth und Eva Vornberger. 

Im Steinbruch "Rauher Berg" gibt es verschiedene explosiv gebildete Gesteine
Ein Teil der Gesteine ist blasige vulkanische Schlacke
Im Gestein sind vulkanische Bomben zu erkennen
Ein Überblick über den Steinbruch zeigt Bereiche mit Basalt und andere mit explosiv gebildetem Gestein
Der Basalt ist beim Erkalten geschrumpft und hat dadurch Klüfte entwickelt, die teilweise plattige Formen entstehen lassen
Durch Verwitterung entstehen aus eckigen Blöcken kugelige Formen

 

Tour 3: Naturkundliche Wanderung zum Steinbruch "Im Winkel"

Die naturkundliche Wanderung mit Thomas Steinke (NABU) und Dr. Wolfgang Dennhöfer (BUND) zeigte entlang des Weges ganz unterschiedliche Aspekte. So gibt es verschiedene heimische Sträucher, die typisch sind und auch Nahrung und Unterschlupf bieten. Neben der offenen Kulturlandschaft lag auch Wald am Weg, bevor der Steinbruch "Im Winkel" erreicht wurde. Eine Kooperation von NABU Hessen und MHI ermöglicht die Förderung bestimmter, seltener Arten in den Steinbrüchen.

Michael Barth hat während der Tour Fotos gemacht.

Bei der naturkundlichen Wanderung ging es auch um verschiedene heimische Gehölze und ihren Nutzen als Lebensraum
Neuer Aussichtspunkt am Steinbruch "Im Winkel"
Verschiedene Biotope im Steinbruch ermöglichen seltenen Arten das Überleben
Bei der Wanderung war ein Blick in den kleinen Steinbruch südlich von "Im Winkel" möglich
Der Steinbruch ist rundum bewachsen, hat aber eine Felswand und einen großen Teich davor
Aus Haftungsgründen sind viele Steinbrüche abgesperrt und hier auch durch Kameras überwacht

 

Tour 4: Radtour zur Erdgeschichte rund um Brauerschwend

Bei der Geo-Radtour konnte ein größerer Umkreis mit mehr Eindrücken der Landschaft und Geotopen abgedeckt werden. Dabei ging es nicht nur um vulkanische Aspekte, sondern auch um ältere Gesteine. Im Lauterbacher Graben, der sich Richtung Brauerschwend erstreckt sind zum Beispiel Reste des Muschelkalks erhalten geblieben, der sich aus einem Meer gebildet hat. Andreas Rüb, der die Tour leitete ging auch auf die Entstehung und Verarbeitung von Eisenerz ein.

Christian Dickel und Elisabeth Zarda stellen Fotos von der Radtour zur Verfügung und Andreas Rüb weitere Fotos zweier Geotope. 

Die Radtour führte durch geologisch unterschiedliche Bereiche
Der Steinbruch "Junkernstrauch zeigt interessante Säulen-Stellungen
Der gleiche Steinbruch aus einer etwas anderen Perspektive
Ehemaliger Kalkabbau bei Schwarz
Andreas Rüb erläutert die Verhüttung von Eisenerz
In einer Sandgrube nördlich Brauerschwend ist "Tertiärquarzit" zu finden

Das Geotop des Jahres 2023: Der Basalt-Steinbruch "Im Winkel"

Nach Abschluss der Touren trafen sich Jürgen Worm von der lokalen Arbeitsgruppe, Kerstin Bär, Andreas Rüb und Klaus Emrich von der DVG mit Christian Hagemeier von der MHI-Gruppe und Bürgermeister Timo Georg um das Geotop des Jahres vorzustellen. Von dem neuen Aussichtspunkt oberhalb des Steinbruchs "Im Winkel", hat man einen guten Blick in den Basalt-Steinbruch. Er lieg am noch entstehenden neuen Schwalmtal-Wanderweg und wird auch eine Infotafel bekommen.

Das Foto stammt von Christian Dickel.

Gruppenbild am Geotop des Jahres, dem Basalt-Steinbruch "Im Winkel"
 

Ankündigung zum Tag des Geotops 2023 in Brauerschwend

 

Titelseite Tag des Geotops 2023

Am Tag des Geotops in Brauerschwend werden dieses Jahr wieder mit mehreren Führungen bzw. Exkursionen mit verschiedenen Themen angeboten. Kooperationspartner sind die Gemeinde Schwalmtal und eine lokale Arbeitsgruppe zum "Tag des Geotops".

 

Bei den thematischen Touren ist die Gruppengröße begrenzt und eine Anmeldung erforderlich!

Bei großer Nachfrage entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung.

 

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Tag des Geotops:

Tag des Geotops 2023 - Programm und Anmeldung

 

In der Volkshalle Brauerschwend wird als Mittagsimbiss ein vegetarischer Eintopf angeboten (bei Bedarf mit zusätzlich Wurst).

Nachmittags gibt es dort auch Kaffee und Kuchen.

Vor und nach den Touren laden Infostände mit kleinen Ausstellungen und/oder Informationsmaterial zu einem Besuch ein. 

Ein kurzer Vortrag über das Vulkangebiet Vogelsberg und die Geologie rund um Brauerschwend schließt das Programm ab (um ca. 16 Uhr).

 

Diese Teile des Programms in der Volkshalle benötigen keine Anmeldung.

 

 

Infostand am Vulkanfest

Den 1. Mai immer vormerken...

DVG-Infostand mit Gästen
Das DVG-Team am Infostand

Nach mehreren Jahren Pause fand 2023 wieder das Vulkanfest statt. Die Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) veranstaltet dieses Fest zum Auftakt der Vulkanexpress-Saison am 1. Mai, wenn also wieder die Busse mit Fahrradanhänger zum Hoherodskopf fahren. Wie in früheren Jahren war die Sektion Vogelsberg der DVG mit einem Infostand beteiligt. Mit dabei war das Gesteins-Memo, bei dem es gilt, die Paare gleicher Gesteine zu finden. Für dieses Spiel sind keinerlei geologische Kenntnisse nötig, es reicht, die Gesteinsstücke zu vergleichen. Interessant ist, dass bei der bunten Auswahl an Vogelsberg-Gesteinen, die auch immer am Stand präsentiert wird, fast alle Einheimischen den "Irrläufer" identifizieren können, der hier als Rätselaufgabe dazwischen liegt.

Infomaterial wie verschiedene Flyer zu Gesteinen und Geotopen und das Heft "Wo gibt's denn hier Vulkane? sind auch immer am Stand erhältlich. Und viele Gäste kommen mit Fragen oder manche auch mit interessanten Hinweisen zu eigenen Beobachtungen.


Neuer Wanderweg "Wetterau trifft Vogelsberg" mit Geo-Schwerpunkt
 

Als neues Angebot für geologisch, naturkundlich und kulturgeschichtlich Interessierte wurde Ende April der Wanderweg "Wetterau trifft Vogelsberg" eröffnet. Auf 6,2 km führt eine große Runde rund um Unter-Widdersheim. Sie ist verbunden mit einer knapp 2 km langen Runde durch das Dorf. Beides lässt sich nach eigenen Vorstellungen und thematischen Interessen beliebig kombinieren. Auf über 20 kleinen Infotafeln werden ganz unterschiedliche Aspekte beleuchtet und oft ergeben sich Bezüge zwischen verschiedenen Themen.

 

Blick über den Horloffgraben
Eröffnungswanderung mit Stopp am Steinbruch

Drei der Tafeln hat die DVG finanziert und inhaltlich gestaltet. Am Steinbruch Unter-Widdersheim steht eine der drei DVG-Tafeln. Hier ist der Vulkanismus und die Verwitterung des Basalts Thema. Diese Station wurde auch während der Eröffnungswanderung besucht. Obwohl das Wetter "durchwachsen" war, schlossen sich eine Reihe von Gästen einer kleinen Tour durch das Dorf und über den Klappersberg an. Oben im Bild gibt Stefanie Klein (4. von links), die die Federführung bei der Planung des Weges hatte, kurze Erläuterungen zum Standort.

 

Blick zum Hoherodskopf
Helles Vulkangestein - Trachyt
Kindstein ein Menhir aus hellem Vulkangestein

Besonders vielfältig sind die Themen, weil hier zwei verschiedene Naturräume zusammentreffen. So liefert der Vogelsberg mit seiner vulkanischen Vergangenheit den Basalt, der von Unter-Widdersheim bis zum Hoherodskopf zu finden ist. Aber es gibt hier sogar ein sonst seltenes helleres Vulkangestein, aus der auch der Menhir "Kindstein" besteht, an dem die kurze Runde vorbei führt.

 

Mit dem Horloffgraben und der Wetterau kommen ganz andere Aspekte hinzu. Vom Unter-Widdersheimer Klappersberg, der direkt am Ortsrand liegt, hat man einen sehr guten Blick über den Horloffgraben zur Burg Münzenberg (Bild oben rechts). Im Horloffgraben sind Auewiesen und Salzquellen zu finden und in Sichtweite liegen Seen, die ehemalige Braunkohle-Tagebaue sind. 

 

So kommt auch bei weiteren Tafeln neben den unterschiedlichen Böden, Lebensräumen und Bewirtschaftungsformen teilweise auch die Erdgeschichte wieder ins Spiel.

 

Eröffnung am Startpunkt beim Dorfgemeinschaftshaus
Infotafeln mit Themen-Überblick

Der Startpunkt der beiden Rundwege ist die Grillhütte am Dorfgemeinschaftshaus Unter-Widdersheim. Hier trafen sich zur Eröffnung eine Reihe geladener Gäste aus der Großgemeinde Nidda, der Region Oberhessen und aus dem Ort Unter-Widdersheim.

 

Neben den kleinen Infotafeln an den Wegen gibt es bei der Grillhütte größere Tafeln, die eine räumliche oder thematische Übersicht geben. In der Grillhütte hängt eine Tafel mit Übersichtskarte und an der Außenwand drei Tafeln, die einen Überblick zur Erdgeschichte, der belebten Natur und der Regionalgeschichte geben. Gegenüber am Bürgerhaus, das heißt am Weg zum historischen Ortskern, ist auch eine Tafel zur Dorfgeschichte zu finden.

 

Alle Inhalte der Tafeln wurden ehrenamtlich bearbeitet. Die wegweisende Beschilderung, die grafische Gestaltung, der Druck und die Materialkosten wurden aus verschiedenen Förderprogrammen finanziert. 

 

Weitere Infos zum Wanderweg: "Wetterau trifft Vogelsberg"

 

 

 

DVG-Exkursion zum "Eltersberg und Hangelstein bei Gießen"

 

Nachdem im Frühjahr 2022 eine Vor-Exkursion zum Hangelstein stattgefunden hat, wurde 22.04.2023 eine besondere Kombination als Exkursion angeboten.

Der Tagebau Eltersberg ist nicht frei zugänglich, aber sehr interessant, weil dort auch die sandigen und tonigen Ablagerungen sichtbar sind, in die das aufsteigende Basaltmagma eingedrungen ist. Wir freuen uns, dass die Firma Eltersberg GmbH & Co. KG uns diesen Besuch möglich gemacht hat.

Am Hangelstein sind imposante Felsen alter Steinbrüche zu sehen, die Basaltsäulen unterschiedlicher Richtungen zeigen. Im Frühjahr ist der Wald mit einer Vielzahl von Frühblühern bedeckt. Und von der Kuppe haben Gäste des Naturschutzgebietes bei gutem Wetter auch ein Blick weit über Gießen zu den Basaltkuppen von Vetzberg und Gleiberg und Richtung Taunus.

Basalt und tertiäre Sedimente im Steinbruch
Gestein aus dem Kontaktbereich zwischen Basalt und Sedimenten
Rückkehr aus dem Steinbruch
Felsen am Hangelstein
Die Säulen stehen hier schräg
Die Säulen an der Kuppe

 

 

 

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Nochmal: Geo-Termine 2023

 

Die Geo-Termine mit über 20 Terminen sind inzwischen auch gedruckt erhältlich. Sie liegen zum Beispiel im Vulkaneum und im Infozentrum am Hoherodskopf aus. Auch die Mitgliedskommunen der DVG-Sektion haben Flyer zur Auslage erhalten.

 

Informationen über zusätzliche Angebote oder Änderungen gibt es über die Homepage (Veranstaltungskalender) oder per Email (nach Eintragung in den Rundmail-Verteiler). 

GEO-Termine gibt es wieder als Faltblatt
 
DVG-Exkursion zum "Klosterkopf"

 

Fußweg zum "Klosterkopf"

Die Exkursion zum ehemaligen Steinbruch am "Klosterkopf" bei Büdingen-Eckartshausen am 26.03.2023 startete in strömendem Regen - und der Regen hielt im weiteren Verlauf leider an.

 

Geleitet wurde die Veranstaltung von Lothar Keil vom Sandrosenmuseum Büdingen und Andreas Rüb von der DVG.

Die Bilder stammen von Bernd Kliebhan und Karl Rudi.

Bei der Ankunft im Steinbruch zeigte Lothar Keil zunächst besonders schöne Stücke von Stricklava-Oberflächen, die er hier gefunden hatte. Dabei ist wichtig zu betonen, dass im Steinbruch kein Material aus der Wand gehebelt oder geklopft werden sollte. (Auch harte Stahl-Drahtbürsten sollten nicht eingesetzt werden.) So können auch nachfolgende Gäste noch die gleichen Details bewundern. Die Stücke, die Herr Keil mitgebracht hatte, stammten auch nicht aus den Wänden, sondern aus dem Schutt, der hier als lose Masse vor den Wänden gelegen hatte. Bei der Wiederherstellung des Steinbruchs wurde der Schutt zur Seite transportiert und auch jetzt kann man darin nach besonderen Stücken suchen.

(Bilder zur Freilegung des Geotops sind hier zu finden: Link zum Bericht von 2014)

Erster Blick in den ehemaligen Steinbruch
Lothar Keil und Andreas Rüb bei Erläuterungen
Rote Stricklava-Oberflächen
Auf der Suche nach besonderen Strukturen
Schmaler Blasenzug schräg geschnitten
Hinweis auf Grenze zwischen Lavaströmen

Bei der Suche nach Besonderheiten stießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion an mehreren Stellen auf Blasenzüge. Das sind Röhren mit grobblasigem Gestein in feinporigem, die (je nachdem wie sie geschnitten sind) rund oder länglich erscheinen. Sie sind typisch für solche dünnflüssigen Lavaströme, die auch Stricklava-Oberflächen ausbilden.

 

Oben in der Wand war schon von Weitem eine deutliche Grenze erkennbar. Hier liegt rötliches, schaumig-blasiges Gestein unter grauem Gestein, das dichter aussieht. Es handelt sich bei dem roten Gestein offenbar um den oberen Teil eines Lavastroms, der durch den nächsten Lavastrom, der ihn überflossen hat, "gebrannt" wurde, wobei das Eisen oxidiert ist. (In diesem Grenzbereich wäre auch sinnvoll nach soganannten "Lavazungen" zu suchen. Das sind kleine Fließeinheiten, die aus den dünnflüssigen Lavaströmen "ausbrechen".)

Teilnehmer am oberen, blasigen Abschnitt des unteren Lavastroms
Bereich der Oberfläche des unteren Lavastroms

Aufgrund der Nässe waren am Exkursionstag die Verhältnisse ungünstig (Porosität des Gesteins schlecht erkennbar, Hänge zu den oberen Bereichen des Steinbruchs rutschig). Da die Teilnehmenden auch zunehmend durchnässt waren, wurde davon abgesehen, gemeinsam weitere Geotope aufzusuchen. Die weitere Suche nach interessanten Strukturen wollten viele bei einem späteren Besuch bei besserer Witterung fortsetzen. Die Gruppe dankte Herrn Keil zum Schluss herzlich für sein großes Engagement für die Geotope und für seine Bereitschaft die Exkursion zu begleiten.

 

Porenreiche Lava als Baustein des Pfarrhauses Eckartshausen

Als Tipp wurde den Teilnehmenden noch mitgegeben, sich gelegentlich die Gebäude in Eckartshausen anzusehen, die aus der porenreichen Lava gebaut wurden (zum Beispiel das Pfarrhaus, Foto rechts). Dieses Gestein lässt sich im Gegensatz zu Hartbasalt leicht und genau bearbeiten und wird aufgrund der blasigen Struktur als "Lungstein" bezeichnet. Die unterschiedlichen Grau- und Rottöne, die im Steinbruch zu sehen waren, prägen auch die Mauern.

 

Geologische Perlenkette Büdingen

Für den eigenen Besuch am "Klosterkopf":

Zum Aufsuchen des Steinbruchs am Klosterkopf hatte die Gruppe am Rand eines Zufahrtsweges geparkt, der bei Hofgut Marienborn von der L3195 zwischen Büdingen-Eckartshausen und Hammersbach-Langen-Bergheim abzweigt (Koodinaten: 50.247821, 9.012150). Gruppen sollten dies anmelden und der Platz ist begrenzt! Von dort sind es  ca. 700m zum westlich gelegenen Steinbruch (Koordinaten 50.247555, 9.019047).

 

Ein Besuch lässt sich auch mit einer längeren Wanderung in der Nähe verbinden, bei der weitere Geotope der "Geologischen Perlenkette" Büdingens am Weg liegen (Link zu Wanderung) mit kurzen Beschreibungen unter "Anmerkungen", oder hier: Link mit gpx-Daten) - und mit einem Besuch im Sandrosenmuseum (Flyer Perlenkette und Sandrosenmuseum).

 

Auszug aus Lava-Video

Ein schönes Beispiel für solche dünnflüssige Lava, wie sie am "Klosterkopf" zu sehen ist liefert ein Video, das Bernd Kliebhan 2021 in Island aufgenommen hat. Dort sind auch vollständig zerbrochene Oberflächen von zähflüssigen Lavaströmen und der Ursprung der Lava an einem Schlackenkegel zu sehen.

 

Das Video ist in einer kürzeren Fassung hier zu finden: Link Kurzfassung
und in einer längeren hier: Link Langfassung.

 

Ein Artikel zu den dünnflüssigen Lavaströmen des Vogelsbergs ist 2019 in der Zeitschrift "Der Ausfschluss" erschienen, wobei eine Reihe von illustrierenden Bildern wegfallen musste. Der Artikel mit allen Bildern ist hier zu finden:
Pahoehoe-Lava_mit_zusätzlichen_Abbildungen_finale_Fassung

Hier ist auch ein schematischer Schnitt durch einen Lavastrom mit Blasenzügen enthalten.

 

 

 

GEO Termine 2023 online!

 

Sie finden die Datei des Veranstaltungskalenders rechts unten zum Download

- oder mit Klick auf die Titelseite hier rechts neben den Text.

 

Viele der Angebote verbinden Geologie mit der Kultur- oder Landschaftsgeschichte. Die meisten Führungen richten sich an ein breites Publikum und damit an Interessierte ohne spezielle Vorbildung.

Neben terminierten Veranstaltungen gibt es auch buchbare Angebote.

 

Vielleicht kommen noch Veranstaltungen hinzu, die nicht abgedruckt sind. Diese werden wir über unsere Rundmails bekannt machen. So ist es auch mit Exkursionen, die einen stärker geologischen Schwerpunkt haben und vorrangig ein Angebot für DVG-Mitglieder sind.

 

Wenn Sie unsere Rundmails bisher noch nicht erhalten, können Sie sich dafür anmelden. Bitte schicken Sie uns dazu eine E-Mail (dies ist über "Kontakt" möglich).

GEo Termine 2023
 
 
Kalender 2023
Titelbild des DVG-Kalenders 2023

Die DVG gibt dieses Jahr erstmals einen Kalender heraus. Er wird in den kommenden Wochen als Jahresgabe an die Mitglieder verteilt. Der Kalender ist mit Fotos der Mitglieder bestückt und zeigt Impressionen aus Vulkangebieten in Deutschland, wobei nicht nur Eifel und Vogelsberg vertreten sind.

 

Wir danken unseren Mitgliedern für Einsendung einer großen Vielfalt an Bildern, die sie selbst aufgenommen haben!

Maßgebliche Unterstützung bei Erstellung und Druck des Kalenders haben wir von dem Fotografen Gerhard Müller-Skrodzki (Nidda) bekommen, dem wir ebenfalls danken!

 

Er hat mit eigenen Bildern noch einen weiteren Kalender für 2023 drucken lassen, der Bilder aus dem Steinbruch Michelnau zeigt. Der Verkauf erfolgt zugunsten des Steinbruchs. Viele unserer Mitglieder und geologisch Interessierte kennen den Steinbruch als wichtiges Geotop des Vogelsbergs. Es handelt sich um einen Tischkalender in DIN A5, der bei Herrn Müller-Skrodzki erhältlich ist (Kontakt über Email: ).

Der Kalender kostet 5,- € und bei Versand zusätzlich 2,- €.

 

Da es einem guten Zweck dient (und auch unseren Vereinszielen wie z.B. Geotopschutz) erlauben wir uns, an dieser Stelle auf den Kalender zum Steinbruch Michelnau hinzuweisen.

 

Hier ist das Titelblatt und eine Übersicht der Monatsblätter zu sehen.

Titelbild des Kalenders Steinbruch Michelnau 2023
Übersicht über die Monatsblätter

 

 

Hier im Wald am Winterberg bei Freiensteinau liegt die "Christkindchenswiege" - zusammen mit dem Winterberg das Geotop des Jahres 2022
Tag des Geotops 2022 im Regen
- Ersatztermin zum Geotop des Jahres!

 

Am Tag des Geotops in Freiensteinau fanden die Touren dieses Jahr im Regen statt. Am Nachmittag waren die Niederschläge so stark, dass eine Tour abgesagt werden musste. Am Sonntag, 23. Oktober um 14 Uhr ist ein Ersatztermin geplant, bei dem das Geotop des Jahres, der "Winterberg mit Christkindchenswiege", besucht wird. Informationen zum Treffpunkt sind auf Anfrage () erhältlich.

 

 

Hier folgen zunächst einige Bilder von der Tour zum Winterberg am Vormittag des Tags des Geotops. Diese Exkursion wurde von Dr. Charlotte Redler (HLNUG), Klaus Emrich und Rudolf Schlintz geführt.
(Die Fotos des Tages stammen von Rudolf Schlintz, Klaus Emrich, Andrea Albert, Michael Barth, Erhard Müth und Andreas Rüb.)

Treffpunkt auf der Gewerbemesse Freiensteinau
Weg zum Geotop
Die Gruppe an einer kleinen Basaltkuppe nahe der "Christkindchenswiege"
Die Referentin Dr. Charlotte Redler vom HLNUG
Unter dem Fuß ein größerer Block porenreichen Basalts
Erläuterungen an der "Christkindchenswiege"
Die Felsen der "Christkindchenswiege" sind ein besonderer Bereich des Winterbergs
Angeregte Gespräche nach Besuch der Kuppe des Winterbergs

 

Der Spaziergang "Steine im Ort" wurde am Vor- und Nachmittag durchgeführt. Zeitweise war es möglich, unter Dach zu bleiben, z.B. in der Kirche (ohne Bild). Aber auch andere Gebäude wurden noch besucht, wie ein historisches Backhaus...

Historische Gebäude zeigen die in der Region vorkommenden Gesteine: Basalt und Sandstein
Im Basalt lässt sich Besonderes finden
Ein vom Magma mit nach oben gebrachtes Stück Erdmantel-Gestein

 

Von der größeren Zahl, die zur Radtour angemeldet waren, blieben fünf Personen, die dem Wetter trotzten. Im Anschluss an zwei andere Geotope und ein Quellgebiet kam die Gruppe zum Winterberg. Im ersten Bild steht links Andreas Rüb, der die Tour führte. (Auf beiden Bildern fehlt einer der Gruppe, weil er fotografiert.)

Die Radtour führte auf einer längeren Strecke auch zur "Christkindchenswiege"
Die Gruppe besichtigte auch die Stelle in den Felsen, die den speziellen Namen begründet haben muss

 

Der Tag des Geotops war in die Gewerbemesse Freiensteinau eingebunden. Im Vorlauf zum eigentlichen Tag des Geotops wurde deshalb schon am Samstag der Infostand der DVG aufgebaut und für Gäste geöffnet. An diesem Tag stand er vor der Halle.

Infostand am Samstag vor dem Tag des Geotops
Am Samstag konnte noch für die Angebote der DVG geworben werden

 

Am Sonntag wurde der Infostand aufgrund des Wetters in die Halle verlegt. Die DVG dankt für die Gastfreundschaft der Gewerbetreibenden, speziell der Schreinerei Maul! Viele Gäste der Gewerbemesse besuchten bei ihrer Runde über das Gelände auch den DVG-Infostand. Neben ruhigeren Phasen gab es teilweise auch regen Betrieb. Hier einige Bilder vom Sonntag mit verschiedener Standbesetzung.

Der Stand am Sonntag Vormittag vor Beginn der Touren
Gäste am Mittag
Neben verschiedenen Flyern gab es wieder ein geologisches Rätsel
Außerdem konnten alle versuchen, je zwei sich entsprechenden Stücke eines Gesteinsmemos zu finden
Das wurde von einigen Gästen des Stands versucht
Auch am späten Nachmittag kamen noch Interessierte

 

 

 

Dr. Charlotte Redler (HLNUG) mit Rudolf Schlintz

Das Leitungsteam der Sektion bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Dr. Charlotte Redler vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) für ihre Beteiligung. Ortsbeauftragter Rudolf Schlintz hatte ein Päckchen mit Spezialitäten zusammengestellt, die vor Ort produziert werden.

Der Winterberg mit der "Christkindchenswiege" ist schon mit dem Schild "Geotop des Jahres" ausgezeichnet

Zum Abschluss besuchte Bürgermeister Sascha Spielberger (rechts im Bild) das neu ausgezeichnete Geotop des Jahres mit Dr. Charlotte Redler, Klaus Emrich und Rudolf Schlintz. Das entsprechende Schild wurde bereits aufgehängt. Die Infotafel wurde schon im vergangenen Jahr erstellt. Dabei gab es eine enge Zusammenarbeit von HLNUG und DVG

 

 

 

 

Titelseite Flyer Tag des Geotops 2022
Tag des Geotops 2022 in Freiensteinau

 

Der Tag des Geotops in Freiensteinau wird dieses Jahr wieder mit mehreren Führungen bzw. Exkursionen durchgeführt. Kooperationspartner sind diesmal die Gemeinde Freiensteinau und das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

Hier finden Sie die Ankündigung:  Flyer Tag des Geotops 2022.

Die Angebote werden am Vor- und Nachmittag liegen, ähnlich wie in den Vorjahren.

 

Hier finden Sie die Übersicht und weitere Infos zu allen Terminen:

Tag des Geotops 2022 - Programm und Anmeldung

 

 

 

 

 

 
Besuch auf der MS Wissenschaft

 

Im August lag die MS Wissenschaft auch vier Tage in Wiesbaden vor Anker. Hier bekam das Vulkanmodell Besuch vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) und dem Leitungsteam der Sektion Vogelsberg der DVG.

 

Besuch des HLNUG auf der MS Wissenschaft
Besuch des Leitungsteams der DVG Sektion

Das HLNUG wurde am 12. August durch Anne Kött und Dr. Charlotte Redler vertreten. Dabei war auch die Kartierung der Vulkane des Vogelsbergs ein Thema. Im Bild unten ist eine geologische Karte 1 : 25 000 zu sehen, wie sie vom HLNUG erstellt wird.

Am 13. August gab es das Angebote des Sektions-Leitungsteams an kleine und große Gäste der MS Wissenschaft, Fragen zu den Vulkanen zu stellen. Viele Details ließen im Gespräch klären. Dazu hatte das Leitungsteam auch eine Ausstattung mitgebracht, wie sie bei Exkursionen verwendet wird. Neben Helmen, die in Steinbrüchen nötig sind, war auch ein Geologenhammer, Lupe und z.B. Salzsäure mit dabei, mit dem der Kalktest gemacht werden kann. Außerdem waren einige Proben von verschiedenen Vulkangesteinen zu sehen.

 

Das Leitungsteam vor der MS Wissenschaft am Anleger (Klaus fotografiert)
Der Rhein hat Niedrigwasser und die Sonne brennt
Dieses Jahr ist das Motto "Nachgefragt!" und es geht um Wissenschaft
Besuch am Modell
Wer macht hier den Ausbruch?
Leichter Andrang am Modell
Noch ein Ausbruch!

 

Wir haben bei der Gelegenheit auch noch ein kurzes Video gedreht, in dem unser Vulkan-Modell mit den drei Vulkanen erklärt wird. Das Video und einige Erläuterungen zum Modell sind  hier zu finden.

Videodreh am Modell
Besucher verfolgen die Erläuterungen beim Videodreh
Produktion des Vorspanns für das Video
Dreh des Video-Vorspanns
Sichtung der Video-Sequenzen
Besucherin informiert sich über Geowissenschaften
Noch viel zu entdecken...
Die Tour der MS Wissenschaft 2022
Die letzten Stationen
Das Ausstellungsschiff fährt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Bald ist die diesjährige Tour der MS Wissenschaft vorbei!

Die letzte Station ist vom 13. - 16. September Frankfurt.

Da ist das Vulkan-Modell dann schon an den Ausläufern des Vogelsbergs, denn die Basaltlava ist bis in den heutigen Raum Frankfurt geflossen...

 

 

 

Beteiligte und Unterstützer

 

Wir danken allen, die uns in verschiedener Weise ermöglicht haben, das Vulkan-Modell auf die MS Wissenschaft zu bringen!


Besonders großen Anteil daran haben:

- Detlev Koch, Modellbauer und Präparator, Großenehrich-Niederspier (Vulkan-Modell)

- Thomas Gärtner, PBV Touristik (Suchkarten)

- Oliver Taschke, Schreinermeister (Schrank als Unterbau)

 

Außerdem danken wir natürlich denen, die uns finanziell und/oder inhaltlich unterstützen oder schon unterstützt haben.

Diese sind unten mit Logo zu finden.

 

Und wir danken den Team der MS Wissenschaft, das alles rund um die Ausstellung organisiert!

 

 

Unterstützer
HLNUG
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Vulkaneum
DGGV
Maarmuseum und Vulkanhaus
OVAG

 

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?" in Büdingen
"Wo gibt's denn hier Vulkane?"
 

Seit Anfang Juli ist die DVG-Foto-Ausstellung "Wo gibt's denn hier Vulkane?" wieder auf Tour. Zuerst ist sie im Landratsamt des Wetteraukreises in Büdingen zu sehen, danach in Herbstein. (Das genaue Datum des Umzugs steht noch nicht fest.)

Zur Eröffnung der Ausstellung in Büdingen gibt es einen Bericht auf der Homepage des Wetteraukreises: Link.

Das Foto zeigt Andreas Rüb und Karl Rudi von der DVG, Büdingens Bürgermeister Benjamin Harris, Lothar Keil vom Sandrosenmuseum und Landrat Jan Weckler. (Foto: Wetteraukreis)

 

 

 
Vulkan-Modell auf der MS Wissenschaft  - Update

 

10.05.2022 Die Ausstellung auf der MS Wissenschaft wurde am 03.05. eröffnet.
Hier einige Impressionen vom Tag der Eröffnung und kurz danach.

 

 

Drei Vulkane im Detail...

"Drei Vulkane im Detail" ist der Titel unseres Exponats auf der MS Wissenschaft.

Als Frage steht über dem Vulkan-Modell: "Was verraten uns Vulkane über ihre Entstehungsgeschichte?"

 

Bei den folgenden Bildern stehen kurze Kommentare in den Tooltips und beim Öffnen der Bildgalerie unter den Bildern.

 

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Das Schiff am Tag der Eröffnung

Bild: Lothar Viereck (DVG)

Das Schiff mit Reichstag im Hintergrund

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft
im Dialog, CC BY-SA 4.0

Große Fragezeichen - Was sind die Fragen unserer Zeit?

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft
im Dialog, CC BY-SA 4.0

Kleine und große Gäste werden erwartet

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft
im Dialog, CC BY-SA 4.0

Noch ist es hier leer...

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Interessante Stationen zu ganz unterschiedlichen Themen der Wissenschaft!

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Jetzt sind alle "belegt".

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Viel zu entdecken...

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Unten sind die "Suchkarten".

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

In den Fächern sind auch verschiedene Gesteine zu finden.

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Nicht nur der Vulkan, auch die Aschewolke ist "durchgeschnitten".

Bild: Lothar Viereck (DVG)

Wer will, kann das aufsteigende Magma und die Bomben glühen lassen.

Bild: Lothar Viereck (DVG)

Der Lavastrom und der Lavasee glüht dagegen die ganze Zeit.

Bild: Ilja C. Hendel/ Wissenschaft im Dialog, CC BY-SA 4.0

Die Suchkarten wurden neu für diese Ausstellung entwickelt.

Über die neuen Suchkarten sind viele Informationen über die drei Vulkane zu bekommen.

Die unterschiedlichen Bereiche lassen auf ganz unterschiedliche Ausbruchsmechanismen schließen.

Zuerst ist die Aufgabe eine Stelle zu finden, die der gezeigten Stelle entspricht.

 

Auf dieser Seite des Vulkan-Modells ist die Stelle nicht...

 

Drei Bilder: Lothar Viereck (DVG)

Hier muss die Stelle sein!

Aber hier ist eine Stelle, die passt.

Das Foto auf der Karte ist nicht genau gleich, weil diese Fotos von dem Vulkan-Modell im Vulkaneum stammen und das neue Modell in den Farben etwas abweicht.

Aber es geht ja darum eine ähnliche Stelle zu finden...

(In der Natur sehen vergleichbare Strukturen auch nicht ganz genau gleich aus.)

Stimmt!

Das Suchbild ist auf Magnetfolie aufgedruckt. Diese lässt sich mit wenig Kraft abheben, so dass die zugehörigen Informationen sichtbar werden:

Ist die richtige Stelle gefunden?

Was zeigt diese Stelle? Was ist hier passiert?

Welche Vulkanausbrüche lassen sich damit vergleichen?

Wo gibt es Geotope, als "Fenster in die Erdgeschichte", die etwas ähnliches zeigen?

 

Mehr zum Vulkan-Modell gibt es hier.

 

 

 

 

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